Einfriedungen

Einfriedungen Als Einfriedung gelten z.B. Mauern, Hecken & Zäune. Als Eigentümer haben Sie das Recht Ihr Grundstück so nach aussen abzuschliessen. Max Wirz

Als Einfriedung gelten künstliche Bauten die Ihr Grundstück nach aussen abschliessen. Dabei werden die folgenden Einfriedungen unterschieden:

  • Eine "tote" Einfriedung (Mauer, Zaun, Palisade etc.) ist eine Baute im Sinne von ZGB 685 & 686

  • Ein Lebhag (Grünhecke) ist eine Pflanzung nach ZGB 686 & 687

Die Unterscheidung ist entscheident für Abstandsvorschriften & für die Maximalhöhe.

  • die Bestimmungen befinden sich in den kantonalen- und kommunalen Bau- und Strassengesetzen sowie in den Kantonalen Einführungsgesetzen zum ZGB. Gesetzesartikel: ZGB 670, 697

  • Stehen Einfriedungen genau auf der Grenze, wird Eigentum beider Grundeigentümer vermutet. 

  • Steht eine Einfriedung auf einem der beiden Grundstücke, so gelten in den meisten Kantonen für Grünhecken minimale Grenzabstände und für "tote" Hecken überhaupt keine Mindestabstände.

  • Bezahlen und unterhalten muss die Einfriedung der Eigentümer oder die Eigentümer, deren Grundstück eingefriedet ist.

  • Aus dem kantonalen Recht kann sich eine Pflicht zur Einfriedung ergeben.

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